CaEx Sommerlager 2012 in Dänemark

Montag, 16.8.2012

Am Nachmittag trafen wir uns am Salzburger Hauptbahnhof zur Abreise. Schon am Bahnhof in München hatten wir beim Umsteigen, durch die verspaetung des vorherigen Zuges, einen ziemlichen Sress! Durch die großen und sehr schweren Rucksaecke war es natürlich noch schwieriger.
Nachdem wir mehrmals umstiegen, kamen wir in der deutschen stadt Fulda an. Bei dem naechtlichen Aufenthalt (23 Uhr) in Fulda kehrten wir bei einem Mci ein. Anschliessend ging unser naechster Zug. Dieser war der Uebernachtzug, mit dem wir 8 Stunden gefahren sind. Wir wurden auf mehrere Zugabteile aufgeteilt, jedoch stoerte uns das nicht, weil die meisten von uns sich sowieso am Gang des Zuges trafen, weil sie nicht schlafen konnten. Nur wenige von uns genossen ein paar Stunden schlaf.

Dienstag, 17.8.2012

Im Zug frühstückten wir noch, bevor wir alle erstmals Daenemark erreichten. Unser erster Eindruck war durchaus positiv. Nach einem weiterem Umsteigen erreichten wir Holstebro! Dort wurden wir überraschend von einer Aufführung einer Theatergruppe begrüßt. Die Kamera war natürlich immer im dauereinsatz. Als erstes haben wir etwas gegessen. Wir konnten uns mit unseren Englisch Kenntnissen um einen Campingplatz erkundigen. Danach ging es per Bus zu dem etwas ausserhalb liegenden
Campingplatz des kleinen Ortes Sevel. Der Campingplatz gefiel uns allen sehr gut. Trampolin, Spielwiese, Swimmingpool, Go-carts! All diese Sachen hatte der Campingplatz. Wir stellten die Zelte auf und relaxten nach der kurzen Nacht. Am Abend erkundigten wir noch den Campingplatz und Sevel.

Mittwoch, 18.8.2012

Wir durften ausschlafen und genossen ein gemütiches Brunch. Für all die, die es interessiert: Alle Lebensmittel kauften wir bei einem kleinen Spar in Sevel. Nach dem Motto „Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen“ planten wir den Tag. Zuerst übten wir unsere Performance für unseren großen Auftritt beim Campfire und dann fuhren wir mit den Go-Carts herum und hüpften am Trampolin. Am Abend grillten wir noch. Ausserdem hatte sich Jo, so dumm wie sie ist, am Fenster den Kopf angehaut. Jedoch war ein Kühlpacket sofort bereit.

Donnerstag, 19.8.2012

An diesem schoenen Tag, hatten wir große Plaene. Gegen frühen Nachmittag begonnen wir eine Wanderung durch eine Schlucht, die jedoch einem einfachen Wald gleichte. Der Wanderweg führte uns zu einem See. Wir konnten eine wunderschoene idylische Landschaft, die man eigentlich nur aus Filmen kannten,sehen. Unsere Wanderslust hielt sich jedoch trotzdem in Grenzen. Wir schafften es jedoch trotzdem, die große Wanderroute zu gehen. Es war ein sehr sumpfiges Gebiet mit vielen schoenen
Pflanzen und Tieren. Waehrend dem Gehen wurde viel gequatscht, um die Zeit ein wenig zu vertreiben. Am Ende stellte sich heraus, dass das Wandern gar nicht so schlimm war. Am Abend verbrachten wir noch ein wenig Zeit auf dem Trampolin. Wir haben uns alle gut verstanden und genossen den Blick auf den Sonnenuntergang.

Freitag, 20.8.2012

Am Freitag hatten wir nocheinmal die Moeglichkeit auszuschlafen. An diesem Tag hatten wir zwei Frühstücke. Eines um 11, das andere um 15 Uhr. Ausserdem übten wir ein witeresmal unseren Auftritt (Woki-mit-deim-Popo), und Stefan filmte es. Ein letztes mal fuhren wir mit den Go-carts, bearbeiteten das Trampolin, pfloeckelten und kauften Rainbow-Cookies. Zwei von uns (Feli und Louisa) nutzten die Freizeit um sich einige Straenchen zu faerben. Wieder ein gelungener Tag.

Samstag, 21.8.2012

Die Zeit verging schneller als wir glaubten, und schon hatten wir Samstag. Wir standen früh auf und packten unsere 7 Sachen zusammen. Nach dem Aufraeumen hatten wir noch eine Stunde bis der Bus kam. Wir versuchten so gut wie es ging die Zeit zu vertreiben. Als die Stunde endlich verging, nahmen wir den Bus, der uns nach Holstebro brachte. Wir kauften noch schnell Mittagessen und nahmen einen Shuttlebus zum Lagerplatz. Heli erwartete uns schon dort mit all dem Material. Es wurde gleich mal angepackt und das Material zu unserem Platz gebracht. Die Jurte und die Zelten bauten wir im Anschluss auch noch schnell auf. Wir waren sehr überrascht, wie groß der Lagerplatz ist. Er war wie eine kleine Stadt mit 5 „Bezirken“. Es gab einen Hauptplatz, an dem es eine Post, einen Supermarkt, eine Bücherrei, Cafés und vieles mehr gab. Wir wurden zu dem Bezirk „Knopstrup“ zugeordnet. Es stellte sich heraus, dass unsere Nachbarn auch unsere „Partnergruppe“ war. Der Leiter dieser Gruppe sah aus wie B.P., und warr sehr nett. Dies fanden wir sehr lustig! Wir nutzten den Rest des Tages um den grossen Lagerplatz zu erkunden. Wir hatten viel Spass und trafen auf eine sehr verückte Heavy Metal Band. Der Leadsinger war sehr durchgedreht!! Dann machten wir auch noch unsere erste Bekanntschaft mit Österreichern, naehmlich den Berndorfern. Sogar einen Elefanten lernten wir kennen. Kurz danach schnorte Michi zum ersten Mal! Ein Wahnsinn was er alles zusammenschnorte! Das Lager war groß und hatte so unwahrscheinlich viel zu bieten gab, was uns schon am ersten Tag klar wurde. Erschoepft gingen wir ins Bett/Zelt.

Sonntag, 22.8.2012

An dem Tag nutzten wir die Zeit um ein paar grundsaetzliche Informationen herauszufinden (z.B.: Essensausgabe, Erstehilfe…). Unsere Nachbarn lernten wir auch näher kennen. Sehr gut verstanden wir uns mit den Fürstenfeldern und einer Gruppe, die eine daenischen Minderheit in Deutschland ist. Wahnsinn was sich da alles für Freundschaften schließen! Narürlich wurde wieder fleissig geschnorrt. Einen Esstisch bauten wir uns noch, und mit etwas restlichem Holz bauten wir uns noch einen Grabstein,der unsere Gruppe representierte und Andere abschrecken sollte am Rand der Bäume neben unseren Zelten Ihre Blasen zu erleichtern! An dem Tag fand auch noch die Eröffnung statt. Es war ein kleines Problem für uns, dass alles auf dänisch war. Es war eine sehr gute musikalische Darbietung. Am Meisten mochten wir eine Gruppe, die aus 2 Jungs und einem kleinerem Maedchen bestand, sowie einen älteren Mann, der den offiziellen Lagersong schrieb und sang. In diesem kam ein Vers (in daenisch), den wir jedoch nicht genau verstanden,vor. Wir probierten so gut wie es ging mitzusingen und am Ende kam folgendes heraus: „Who the fuck“ heraus. Neben uns saßen wirklich „sehr entzückende“ Maedchen, die uns übersetzten. Einige von ihnen verknallten sich in den Michi. Er selbst, war natürlich SEHR begeistert darüber.

Montag, 23.8.2012

Ab Montag begann jeden Morgen um 8 Uhr eine Versamlung in unserem Bezirk auch Flaggenparade genannt. Dort rechtzeitig und vollzählig zu erscheinen stellte sich für uns als wirklich schwirige Aufgabe heraus! Nach dem Mittagessen sollten wir unserer Bubble (Aktivität) machen. Doch leider verpassten wir die Aktivitaet, für die wir uns anmeldeten. Mit einer Plane bauten wir, bzw. unsere Jungs einen grossen sowie mehrere kleine Drachen. Doch leider war es nicht ganz ideal zum Steigen. Den ganzen Tag waren wir schon mega gespannt auf unseren Auftritt. Zuerst bestanden wir die Generalprobe und dann bestanden wir auch noch den Auftritt. Wow, es war einfach nur Hammer. Wir lernten auch noch zwei Norwegerinnen kennen, Wilma und Terese, mit denen wir uns blendend verstanden. Die Zwei hatten übrigens auch einen
Auftritt.

Dienstag, 24.8.2012

An diesem Tag gab es mehrere tolle Programmpunkte. Zum Mittagessen kochte Heli einen sehr guten Fisch. Wir kümmerten uns um die Beilagen. Nach dem Mittagessen teilte sich die Gruppe. Die eine Hälfte sollte zu einer Bubble (haben sie trotzdem verpasst), die andere machte den Abwasch. Dieser dauerte jedoch doppelt so lange, weil wir uns noch leckere Tunfishbrote machten. Als die Gruppe wieder komplet war, passiertn ein, zwei lustige Dinge mit unserern Wasserbombenschleudern, die wir aus Slbg mitnahmen. Die Fürstenfelder bekamen einige ab, jedoch auch Niki bekam zwei direkt über seinem Kopf. (Man merkt hald manchmal doch, dass Feli und Louisa die jüngsten sind.)
Am Abend war die Aftershowparty von unserem Auftritt. Jedoch konnte man es nicht wirklich Party nennen. Dafür schauten wir bei einer der anderen Partys vorbei und hatten sehr viel Spaß.

Mittwoch, 25.8.2012

Am Mittwoch wurde die Gruppe wieder geteilt. Die jüngeren fuhren mim Heli bald in der Früh nach Kopenhagen. Bei der Hinfahrt hörten wir die ganze Zeit das selbe Lied. Das war schon eine ordentlich Zumutung für den Heli. (Sorry). Als erstes in Kopenhagen angekommen, gingen wir auf den grossen „Turm der Vor-Frelsers-Kirche“ und machten viele Fotos. Zum Mittagessen hatten wir Sushi und Salat. Danach machten wir eine Bootsrundfahrt die ungefaehr 2-3 Stunden dauerte. Wir sahen fast alle wichtigen Sehenswürdigkeiten. Big Emotions gab es am Flughafen von Kopenhagen, weil Hannah uns schon frühzeitig verlassen musste (denn sie hatte die Ehre bei den Olympischenspielen dabeizusein). Nachdem sie durch die Sicherheitskontrolle ging, fuhren wir wieder in Richtung Holstebro, diesmal mit Heli seiner Musik. Jedoch fuhren wir diesesmal nur vorbei, denn unsere Endstation war Torsminde (an der Westküste).
Dort wartete die andere Gruppe schon gespannt. Diese Gruppe war ein wenig fauler als die Andere, weil sie nämlich statt wie ausgemacht zu Fuss, den Bus nach Torsminde nahmen.
Diejenigen, die ihren Tag in Kopenhagen verbrachten sprangen mit dem Gewand ins Wasser!! Dannach ging es aber sofort ins Bett, da alle ziehmlich müde waren.

Donnerstag, 26.8.2012

Nachdem wir uns von dem vorherigen Tag erholten, genossen wir den Vormittag. Nach dem Mittagessen wollten wir nach Holstebro zurückwandern. Wir hatten die Idee, durch das Wasser ca. 5km zu gehen. Auf einer Karte stand naemlich, dass es nur 50cm tief sei. Also gingen wir los. Stellt euch vor, wir hatten sogar schon die Haelfte erreicht, doch dann wurde es immer tiefer. Bei manchen auf Hüfthoehe, bei wenigen schon Schulterhoehe. Also blieb uns nichts anderes über, als umzudrehen. Weil wir alle so nass waren, und es in Daenemark sehr windig ist, fuhren wir mit dem Auto/Bus nach Holstebro. In Knopstup kochten unsere Nachbarn schon
ein grosses „Festmal“, und wir mussten nichts kochen! Es schmeckte uns sehr gut, bis auf den Reis (der laut Jo nach garnichts schmeckte).

Freitag, 27.8.2012

Wir unternahmen einen Ausflug nach Holstebro! Ein Wahnsinn, wie viele Pfadfinder in der Stadt waren! Wir durften shoppen, Eis essen und vieles mehr. Gemeinsam gingen wir dann noch ins Freibad von Holstebro. Als wir am Abend wieder am Lager ankamen, machten wir ein Lagerfeuer mit der daenischen Minderheit in Deutschland. Wir sangen Lieder und quatschten. Es war so richtig gemütlich.

Samstag, 28.8.2012

Wie schnell so ein Lager vergehen kann….
Wir bauten alle gemeinsam die Essstelle, die Jurte und einen Teil der Zelte ab. Der Grund dafür war, dass die Hälfte von uns schon nach dem Mittagessen den Heimweg antrat. Nachdem diese eine Hälfte von uns sich von allen neuen Freunden verabschiedeten, fuhren sie mit Helis Bus zurück. Da es ja ein sehr weiter Weg von Daenemark nach Österreich ist, wurde ein Stopp in Kassel gemacht. Als erstes wurde das Auto vor einer Drogenhilfe geparkt. Danach quatschten wir zwei junge Damen an, die uns sagten, dass es besser wäre das Auto woanders zu parken. Wir haben die zwei mitgenommen und sind mit ihnen ans andere Ende von Kassel gefahren. Nachdem die zwei jungen Damen abgehauen sind, setzten wir uns in eine Bar und genossen den Abend. Rellativ spät nach mehreren nonalcoholic coctails setzten wir uns noch
einmal kurz in den Bus und landeten irgendwo im Niergendwo. Dort im Niergendwo stellten wir mit Hilfe von Taschenlampen und Autoscheinwerfer unsere Zelte auf und waren trotz der schaurigen Umgebung im Nu eingeschlafen! Am Morgen stellte sich heraus das wir uns am Rande eines Bauernhofes zwischen Erdhügel, die uns an Pferdegräber erinnerten plaziert haben. So schön war die Gegend dort nicht und es drängte uns nach Hause in eine sauberere Umgebung.
In der Zwischenzeit war die ander Haelfte von uns bei dem Abschlussfest. Leider verstanden wir wieder nichts, da es dänisch war. Jedoch um die Zeit ein wenig besser vertreiben zu können, zählten wir mit, wie oft sie das Wort „Spejder“ (daenisch für Pfadfinder) verwendeten. Stellt euch vor…. 118 mal in nur 1,5 Stunden. Im Anschluss spielte noch die bekannteste Band Dänemarks. Alphabeat hieß diese Band. „Wo’s mei handy“ sowie „die Pfeffermühle“ verwendeten wir zum tanzen. Diese „tollen“ Tanzmooves haben uns die Fürstenfelder beigebracht. Nach dem Konzert gingen wir sofort ins Bett, weil wir am Tag danach früh raus mussten.

Sonntag, 29.8.2012

Zu Mittag war es nun auch für die zweite Hälfte soweit. Wir verabschiedeten uns, packten unsere Sachen und fuhren mir dem Zug los. Wir hatten einen 1,5 stündigen Aufenthalt in Hamburg. Stefan wollte umbedingt in Hamburg einen Hamburger essen. Dies tat er auch. Wir kauften jede Menge Zeitschriften und machten noch einen kleinen Spaziergang. Dann jedoch war es schon wieder Zeit in den nächsten Zug zu steigen. Wow, insgesamt 24 Stunden Zug fahren. Alle von uns sind noch nie länger gefahren. Ein richtiges Erlibnis, jedoch mit wenig Schlaf. Am Montag in der Früh kamen wir endlich in Salzburg an. Als Erstes ging es ab in die Dusche.
Vielen, Vielen Dank an Alle, die es moeglich machten uns CaEx eine so schöne Zeit in Dänemark zu bieten. Danke an alle Eltern! Danke an Stefan und Heli, die ihren Urlaub mit uns in Dänemark verbrachten. Ich glaub wir können alle zufrieden sein, denn das Lager war Hammer.

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