RaRo Sommerlager 2018 in Sardinien

Anstatt eines „gewöhnlichen“ Sommerlagerberichts haben sich die RaRo heuer einen Lagersong überlegt und sich zu jedem Lagertag eine Strophe ausgedacht. Das Lied wurde zur Melodie des Morzger Lagerfeuerklassikers „Griechischer Wein“ gedichtet und vor allem der Refrain war ein beliebter Ohrwurm am gesamten Lager. Großen Dank vor allem an Jojo und Hannah A., die mit viel Freude und Elan dieses Lied gedichtet haben! 🙂

Sardischer Wein

Tag 1

Es war August 2018 früh am Morgen,
da trafen wir uns am Bahnhof
und flogn nach Sardinien
da war es schön, das Meer war klar,
der Regen da.
Das bisschen Regen störte uns bei unsrem Frieden nicht,
der Bus fuhr uns direkt zum Platz und wir gingen nicht.
Das Meer war schön, das Essen gut,
und wir warn froh.

Refrain:
Sardischer Wein, auf ein tolles Sommerlager,
da solln sie bleibn, die Erinnerungen,
ein Leben lang, Dinge die man nie vergessen kann, ein Leben lang.
Sardischer Wein, bei den Morzger Pfadfindern da bin ich daheim,
viele Abenteuer und viel erlebt.
Am liebsten immer RaRo sein, zusammen bleibn.

Tag 2

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück nahmen wir den Bus.
Wir stiegen aus in Nuoro, wo man warten muss
Nach einer Weile wurd uns klar:
wir stehn falsch da.
Am Busbahnhof aßn wir und stiegn in den nächsten Bus.
In Sedilo wussten wir, dass man zum See weit gehen muss.
Dann warn wir da, die Schafe auch,
und wir warn froh.

Tag 3

Geweckt wurden wir von vielen Schafen und von einem Hund.
Querfeldein gingen wir ein bisschen über eine Stund.
Wir warn im Dorf, als wir erfuhrn:
Es fährt kein Bus.
Geschäfte zu, kein Gas und kein Wasser hatten wir.
Nach langem Warten da kam dann endlich ein Bus daher.
Wir fuhrn ans Meer, da war ein Turm,
dort warn wir froh.

Tag 4

Es war früh morgens als wir die Sonne hinaufsteigen sahn.
Mit Sack und Pack gingen wir einen langen Strand entlang.
Es war so heiß, am Campingplatz war eine Katz – Pablo –
Mit leerem Magen gingen wir dann in ein Restaurant.
Die Wellen im Meer warn so hoch, dass es gruslig war.
Und abends Tanz in einer Bar,
da warn wir froh.

Tag 5

Müsli zum Frühstück aßen wir am nächsten Morgen.
Unser nächstes Ziel erreichten wir ganz ohne Sorgen.
Es gab kein Klo, wir mussten so, es war echt schlimm.
Nach einem Supermarktbesuch gingen wir dann zur Bucht.
Klippenspringen, am Abend sangen wir mit voller Wucht.
Die Bucht war super-duper-toll,
da warn wir froh.

Tag 6

Einen Tag Entspannung hatten wir uns schon verdient.
Dankbar, dass die Burschen einkaufen gegangen sind.
Wir bauten Schattenplätze,
ach, wie war das schwer.
Wir dealten Bohnen, das türkise Meer genossen wir.
Am liebsten wären wir die ganzen nächsten Tage hier.
Wir spielten Werwolf, sangen Lieder,
und warn froh.

Tag 7

Den Vormittag verbrachten wir noch in der schönen Bucht.
Schwimmend haben wir dann eine kleine Insel bsucht.
Mit Sack und Pack gingen wir dann den Berg hinauf.
Ganz ohne Wasser kamen wir dann zu einem Geschäft.
Das Calippo Cola Eis genossen wir dann recht.
Mit dem Bus nach Alghero, da warn wir froh.

Tag 8

Den Vormittag verbrachten wir auf einem Touri-Schiff.
Die hohen Wellen hatte unser Boot fast nicht im Griff.
Mit Delfinen erreichten wir dann die Grott!
Die große Tropfsteinhöhle beeindruckte uns dann sehr.
Abends in die Stadt gingen wir dann entlang dem Meer.
Wir aßen Eis und tranken Bier und waren froh.

Tag 9

Mit Zug und Bus fuhren wir dann zurück nach Olbia.
Am Campingplatz sagten wir: „Hey, wir sind wieder da!“
Der gleiche Platz, der gleiche Tisch, doch wir viel bräuner.
Am Nachmittag gingen wir dann ins wunderschöne Meer.
Fürs Musikvideo tanzten wir ganz toll daher.
Wir schnitten Lauras Haare,
ach da warn wir froh.

Tag 10

Am nächsten Tag gingen ein paar von uns noch in die Stadt.
Das viele Meer hatten sie fast schon ein bisschen satt.
Doch wir noch nicht, das Meer hatten wir gern in Sicht.
Der Strand vom Campingplatz, der war wirklich wunderbar.
Am Abend Abschlussessen – Pizza gab es da.
Ein bisschen Regen war nicht schlimm,
da warn wir froh.

Tag 11

Den letzten Tag begannen wir mit einem Frühstück.
Mit viel Verspätung brachte uns der Bus zum Flieger zrück.
Der Flieger startete schon sehr verspätet los.
Das Wiener Wetter das war nicht so super-duper-schön.
Der Flieger dachte sich: „Hey, lass uns noch spazieren fliegn.“
Den ersten Zug verpassten wir,
wir warn nicht froh.

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