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CaEx Sommerlager 2017 in Wassergspreng und am Neusiedlersee

Nachdem wir Morzger Pfadfinder heuer unser vierzigjähriges Jubiläum feiern, hatten wir dieses Jahr ein gemeinsames Sommerlager mit den WiWö und GuSp im Bundeszentrum Wassergspreng. Einen Tag nachdem die „Kleinen“ mit dem Bus losgestartet sind, starteten auch wir CaEx los. Es ging mit dem Zug nach Mödling von wo wir mit dem Bus zum Lagerplatz fuhren. Dort angekommen, stellten wir schnell unsere Iglu Zelte auf und dann gab es (zubereitet vom lieben GuSp Küchenteam) Hotdogs. Den restlichen Tag verbrachten wir damit unsere Kochstelle zu bauen und den GuSp beim Zeltaufstellen zu helfen (die hatten da ein kleines Problem, genaueres gibt es sicher im entsprechenden Lagerbericht).

Am Dienstag nutzten wir die Nähe des Lagerplatzes zur Bundeshauptstadt aus und schickten die CaEx zuerst alleine ohne Leiter durch Wien um vorbereitete Fragen eines Stadtspiels zu beantworten. Am Nachmittag nutzten wir das warme Wetter und badeten noch in der alten Donau bevor wir dann wieder zurück zum Lagerplatz fuhren. Dort gab es dann noch leckere selbst zubereitetes Abendessen.
Der Mittwoch begann mit dem ersten echten Highlight. Direkt neben dem Lagerplatz gibt es nämlich einen Teamseilgarten und dort kletterten wir in schwindelerregende Höhen, jeweils gesichert von der restlichen Gruppe. Unter Anleitung unserer tollen Trainer, bezwangen wir paarweise das „High Y“, sprangen alleine vom „Pampers-Pole“ und kletterten zusammengebunden in Dreier Teams die „Giant Ladder“ hinauf. Die ganz die coolen schafften letzteres auch ohne der wegen Zeitmangels erlaubten „Prinzessinenregel“ (also ohne die Seile zu berühren). Ausgepowert verbrachten wir den Nachmittag dann recht gemütlich am Lagerplatz und machten uns dann am Abend hervorragende Burger.
Donnerstags gab es dann den großen stufenübergreifenden Tag. Das BZW wurde für mehrere Stunden zum „Mini-Morzg“ nach der Vorlage der Mini Stadt in Salzburg. Die WiWö, GuSp und CaEx konnten bei diversen Betrieben (u.a. Beautysalon, Holzfällerei, Wettbüre, Saftbar,…) „MorzGeld“ verdienen und dieses dann für Unterhaltung, Speis & Trank ausgeben oder in Lose investieren. Am Ende von Mini-Morzg wurden dann die ganzen Lose in tolle Preise eingetauscht. An einem so tollen Tag darf natürlich auch ein super Festessen nicht fehlen und so gab es dann am Abend noch Hendl und Gegrilltes für alle. Am Abend versammelten wir uns ums Lagerfeuer und die Stufen trugen ihr eigens vorbereitetes Programm vor. Zum krönenden Abschluss waren wir CaEx dran und zeigten den anderen was die Leute so glauben was wir CaEx machen und wie es in Wirklichkeit bei uns zugeht. Unser Programm stoß allgemein auf viel Gelächter und Applaus, war also ein totaler Volltreffer! Den Abend ließen wir dann noch mit Gesang am Lagerfeuer ausklingen und am Ende gab es auch noch eine überraschende Verleihung des Buschmannsriemen.
Damit wir auch noch etwas anderes erleben konnten und die CaEx auch ihren Wunsch nach einem eigenen Lager erfüllt bekamen, verschlug es uns am Freitag zum Neusiedlersee. Am Weg sammelten wir auch Paul, der uns für ein paar Tage verlassen hatte um sich in Wien für seinen Ferialjob fortzubilden, wieder auf. In Breitenbrunn am See bauten wir dann unser Basislager auf und mussten natürlich auch sofort den See testen: eine recht schlammige und seichte Angelegenheit. Direkt neben unserem Zeltplatz befanden sich einige aufgeblasene Sitzgelegenheiten und darauf wurde am Abend gespielt, gelesen und geratscht.
Am Samstag unternahmen wir eine kleine Wanderung mit der Hauptattraktion Bärenhöhle und am Sonntag brachen wir dann schon wieder unsere Zelte ab und reisten weiter nach Podersdorf. Dort mussten wir erst einmal in der Mittagshitze ein wenig warten bis wir an der Rezeption drankamen. Doch nach einer gefühlten Ewigkeit bekamen wir einen Platz zugewiesen. Noch bevor wir die Zelte aufstellten, füllten wir unsere leeren Bäuche mit einer guten Jause. Der See war hier auch deutlich schöner, auch wenn es auf die Dauer doch bisschen lästig wird wenn das Wasser nach 50m immmer noch nur bis zum Bauchnabel reicht.
In Podersdorf borgten wir uns einen Tag Räder aus und fuhren bei recht sommerlichen Temperaturen einen Rundradweg an mehreren kleinen Lacken vorbei. Einen anderen Tag borgten wir uns SUPs (Stand-Up-Paddling) aus und machten für eineinhalb Stunden den Neusiedlersee unsicher. Dabei hatten wir ein Riesengaudi. So ging unsere Zeit am See viel zu schnell zu Ende und nach dem traditionenellen Essen gehen am letzten Abend fuhren wir Mittwochs wieder mit dem Zug nach Salzburg.
Es war eine super Zeit und auch wir Leiter hatten mit unseren tollen Caravelles und Explorer viel Spaß und mussten uns nur selten ärgern. Wir freuen uns schon auf das nächste Pfadijahr und das nächste Sommerlager!

 

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